• DANKE – Bürgerbegehren Waldschulneubau jetzt!

     

    Liebe Rückersdorfer Bürgerinnen und Bürger,

    liebe Befürworter und Unterstützer unseres Bürgerbegehrens,

    zunächst danken wir Ihnen liebe Rückersdorfer Bürgerinnen und Bürger! Wie Sie vielleicht aus der Presse entnehmen konnten, wurde unser Antrag auf Zulassung eines Bürgerentscheides über den Neubau der Waldschule vom Rückersdorfer Gemeinderat mehrheitlich am 07. Dezember 2017 als unzulässig zurückgewiesen. Grundlage dieser Zurückweisung waren rechtliche Bedenken zur Fragestellung und zur Begründung des Begehrens

    Der Gemeinderat hätte zwar die Möglichkeit gehabt ein rechtssicheres Ratsbegehren zu beschließen. Eine direkte demokratische Abstimmung aller wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger über diese wichtige, gemeindliche Angelegenheit, wie von uns beabsichtigt, scheint von den mehrheitsführenden Gruppierungen des Gemeinderates jedoch nicht gewünscht zu sein.

    Gleich ob wir diese ablehnende Begründung teilen oder nicht – wir haben inzwischen wir den offiziellen Zurückweisungsbescheid erhalten und nach reichlicher Überlegung beschlossen, gegen den Zurückweisungsbescheid keine Rechtsmittel einzulegen. Die finanziellen Aufwendungen hierfür können wir als Privatpersonen kaum stemmen. Hinzu kommen noch die rechtlichen Unwägbarkeiten mit vermutlich langer Prozessdauer. In dieser Zeit wären wahrscheinlich längst Fakten geschaffen worden. So werden die Bürgerinnen und Bürger erst bei der nächsten Kommunalwahl im Jahre 2020 über diese Frage mitentscheiden dürfen.

    Die Gemeinde Rückerdorf wird voraussichtlich ein separates Bürgerzentrum errichten. Wir – und wohl auch die fast 1000 Befürworter unseres Begehrens – hätten uns einen Schulhausneubau gewünscht, der mit separaten Eingängen in unterschiedlichen Gebäudeteilen sowohl eine voneinander getrennte außerschulische als auch eine schulische Nutzung zuließe. Dies wäre ein Schritt zu einer sinnvollen und die Gemeindefinanzen schonenderen Gesamtlösung gewesen. Denn die Integration von Veranstaltungsräumen in einen Schulneubau hätte erhebliche Einsparungen bei der Planung, beim Bau und beim Unterhalt bedeutet. Die Räume hätten, wie es an vielen Schulen auch im Landkreis Nürnberger Land der Fall ist, für Schulveranstaltungen als auch für die Gemeindebürger, für Konzerte, Theater, Vereinsfeiern und Ähnliches dienen können. Übrigens hätte hierzu nichts gerodet werden müssen. Dort wäre auch der Ort gewesen, von dem am wenigsten Lärm für die umliegende Umgebung ausgeht.

    Dennoch können wir behaupten, dass unser Engagement in großen Teilen erfolgreich war! Durch Ihre großartige Unterstützung haben wir es erreicht, dass der Neubau der Waldschule nach jahrelangem Stillstand wieder eine hohe Priorität in der Agenda der Gemeinde Rückersdorf hat. Dank Ihrer Mithilfe wird der Gemeinderat auf entsprechenden Antrag hin hoffentlich zeitnah zum Jahresbeginn 2018 einen Architektenwettbewerb für die Planung beschließen und nur durch Ihre zahlreichen, fast eintausend Unterschriften und Ihrem Engagement scheint der Neubau der Waldschule auf einem guten Weg zu sein.

    Unser Dank gilt auch der Rückersdorfer CSU, der CSU-Gemeinderatsfraktion und einem Vertreter der RUW-Gemeinderatsfraktion. Ohne Sie alle hätten wir nicht so viel erreichen können.

    Wir werden die weitere Entwicklung und die Initiativen derer, die jetzt auch beim Schulhausneubau dabei sein wollen, aufmerksam und kritisch verfolgen und wenn wir es für notwendig halten, weiterhin unsere Rechte als Gemeindebürger wahrnehmen.

    Ihre Initiatoren

    Ingeborg Thron  –  Dr. Knud Braeske  –  Thomas Balles

     

    V.i.s.d.P.: Ingeborg Thron, Dr. Knud Braeske, Thomas Balles, Zollweg 5, 90607 Rückersdorf

     

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